Home | Kontakt | Sitemap
Freitag, 4. Juli 2008 
Logo Euregio Maas-Rhein
Euregio Maas-Rhein
Logo EU
Euregio
Partnerregionen
Aktuelles
Projektförderung
Service
Kontakt / Suche
- - - - - -
EMR TOPNEWS
 

Eupen, 25. Januar 2007

Euregio Maas-Rhein: Experimentierraum für Polizei und Rettungsdienste

Fünfte Sicherheitskonferenz der MAHHL-Städte und der Euregio Maas-Rhein in Aachen


Katastrophen machen nicht vor Grenzen halt. Vor diesem Hintergrund ist die grenzüberschreitende Zusammenarbeit von Polizei, Feuerwehr und Notdiensten in der Euregio Maas-Rhein von fundamentaler Bedeutung.



Schon 1955 half die Feuerwehr Aachen ihren Kollegen in Maastricht, den Brand in der St. Servaas Basilika zu löschen. Seitdem sind mehr als 50 Jahre vergangen und die grenzüberschreitende Zusammenarbeit ist mit jedem Jahrzehnt weiter ausgebaut worden.

Am 19. Januar 2007 fand im Aachener Rathaus die fünfte Sicherheitskonferenz der Städte Maastricht, Aachen, Hasselt, Heerlen und Lüttich (MAHHL) statt. Zum ersten Mal dabei waren in diesem Jahr auch Vertreter der Stichting Euregio Maas-Rhein. Gastgeber Dr. Jürgen Linden, Oberbürgermeister der Stadt Aachen, forderte eine noch bessere Kooperation der kommunalen und provinzialen Ebene – MAHHL-Städte und Euregio Maas-Rhein bräuchten sich gegenseitig.

Der Aachener Polizeipräsident Klaus Oelze erinnerte, dass die Zusammenarbeit zwischen deutscher, belgischer und niederländischer Polizei „hervorragend“ sei. Es gebe sowohl einen deutsch-niederländischen als auch einen Benelux-Polizeivertrag. „Was fehlt, ist der deutsch-belgische Polizeivertrag – wir brauchen Belgien mit ihm Boot!“ so Oelze. Er wies ebenfalls auf das 2006 gegründete Polizeizentrum „EPICC“ in Heerlen hin, in dem deutsche, niederländische und belgische Polizeibehörden unter einem Dach arbeiten. „Auch wenn der Gesetzesrahmen zu klein ist, legen wir die Hände nicht in den Schoß, sondern nutzen die Euregio Maas-Rhein als Experimentierraum“, so Oelze zu den Hintergründen des Pilotprojektes.

Paul Schmedding von der euregionalen Lenkungsgruppe „Öffentliche Sicherheit und Katastrophenschutz“ präsentierte das INTERREG-Projekt „EMR-IC“ (Euregio Maas-Rhein – Intervention im Krisenfall). Ziel dieses Projektes ist es, eine viersprachige Internetplattform aufzubauen, die die Kommunikation zwischen den verschiedenen Leitstellen in der Euregio Maas-Rhein verbessern soll. Auf einer so genannten Risikokarte sollen zudem alle Risiko-Objekte der Region sichtbar gemacht werden.

Die beste Kommunikation nützt jedoch nichts, wenn man die Sprache seines Gegenübers nicht versteht. So richtete ein aufmerksamer Zuhörer zum Ende der Konferenz einen eindringlichen Appell an alle Anwesenden: „Gute Kommunikation hat mit Sprachkompetenz zu tun. Englisch kann nicht die Lösung sein, denn die englischen Begriffe werden womöglich missverstanden. Wir müssen die Sprache unserer Nachbarn lernen!“

www.emric.info


-----------------------------------------------------------------------------------------------------
zurück nach oben


© Stichting Euregio Maas-Rijn