Dezember 2009
Maas-Rhein-Café für Drei-Jahresplan der Euregio
Meinungen zählen!
Die fünf Partnerregionen der EMR haben in 2007 sieben Prioritäten definiert, auf welche Gebiete man enger, schneller und tiefer zusammen arbeiten will.
Um in diesem Zuge notwendige, strukturierte und effiziente Aktivitäten planen zu können, möchte die EMR näher an die Menschen, die in der Euregio Maas-Rhein leben und handeln, herantreten um die wirklichen Bedürfnisse besser greifen zu können. So sollen die Bürger der Euregio Maas-Rhein einen Fortschritt in der Grenzregion erleben und soll die Lebensqualität messbar verbessert werden.
Meinungen zählen.
In vier Bereichen der sieben Prioritäten
Gesundheit
Sicherheit
Beschäftigung
Kultur / Tourismus
wird Beginn 2010 eine umfangreiche Erhebung stattfinden, um zu erfahren, was die Menschen der Euregio Maas-Rhein bewegt. Dies wird als Basis dienen für die Zukunftsplanung.
Eingeladen werden:
Aus Gruppierungen des jeweiligen Themenbereich, Vertreter aus:
- politischen Verwaltungen
- institutionellen Verwaltungen
- Vereinigungen und Netzwerken
- Vertreter betroffener Bevölkerungsgruppen
Um zu erfahren, was diese einzelnen Personen, von Direktoren bis zu betroffenen Bürgern, in den fünf Partnerregionen bewegt, sollen sie „befragt“ werden. Diese Befragung erfolgt nach der World-Café Methode, sie wurde gewählt, da der Ablauf effektives Brainstorming mit vielen Menschen erlaubt, ohne dass dabei jemand ins Hintertreffen gerät oder sich gar blockiert fühlt.
So funktioniert es!
Der Name ist Programm: MAAS-RHEIN CAFE!
In gemütlicher Atmosphäre wird über Themen der Grenzregion gesprochen. Ein Maas-Rhein-Café ist kein akademischer Prozess, sondern hat eher den Charakter eines Besuches in einem Café. Ganz nebenbei ist es aber ein Austausch für eine kreative Zukunftsgestaltung, in dem sich Menschen zwanglos unterhalten.
Die große Gruppe wird auf mehrere, kleine Gruppen (max. 5 Personen) aufgeteilt: je kleiner die Gruppe, umso origineller und wirksamer die Lösungen, Ansätze und Ideen. Das gerade ist das Maas-Rhein Café: sehr kleine, aber sehr viele Gruppen. Ständig bilden sich neue Gruppen, da die Sitzordnung der kleinen Gruppentische sich alle 20 Minuten ändert. Gedanken aus der „alten“ Gruppe werden dann mit „neuen“ Tischpartnern weiter diskutiert. Ein Gastherr, der zu jedem Tisch gehört, sammelt jeden einzelnen Aspekt und fungiert, falls notwendig, als Dolmetscher.
Ein echter Wissensaustausch findet statt und ermöglicht es, kollektive Intelligenz zur Entfaltung zu bringen. Das Ziel wird erreicht: Ein Einblick für die Euregio Maas-Rhein in die Gefühlslage und Bedürfnisse der Menschen, die in der EUREGIO leben und handeln.
Die Euregio Maas-Rhein geht hier einen innovativen Weg und arbeitet nach einer in Europa noch nicht so verbreiteten Methode mit einer jungen Geschichte : So werden mehr, kreativere und lösungsfähigere Ideenbausteine zu einem tragfähigen Ganzen zusammengefügt.
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