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Freitag, 4. Juli 2008 
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ALLGEMEINES
Einleitung
Europäische Grenzregionen im Wandel
Die Euregio zwischen Maas und Rhein
Geschichte
Bevölkerung
Zusammenarbeit

Geschichte

Grenzen sind Narben der Geschichte, die vor allem den Grenzregionen zahlreiche Nachteile bringen. In der Tat waren Grenzgebiete oft ein Spielball der Nationen. Dies gilt auch für die fünf Partnerregionen in der EUREGIO MAAS-RHEIN, die mehrmals gegen ihren Willen die staatliche Zugehörigkeit wechselten. Dies sind historische Fakten, die der wirtschaftlichen, sozialen und auch kulturellen Entwicklung und Konsolidierung kaum förderlich sein konnten.

   

Besonders die kriegerischen Auseinandersetzungen der ersten Hälfte des vergangenen Jahrhunderts in Europa haben eine Schwächung der Wirtschaft, der Verkehrsinfrastruktur und der kulturellen Entwicklung in den Gebieten nahe der Grenze bewirkt. Auch die Bevölkerungszahl nahm ab. Die Grenzregionen wurden daher häufig zu strukturschwachen, unzureichend erschlossenen Gebieten.

Heute jedoch stellen die Grenzen in Europa keine unüberwindlichen Barrieren mehr dar. Die Grenzregionen haben sich vielmehr zu Orten des Durchgangs und des Austauschs entwickelt. Trotz der Öffnung der Grenzen und der Einführung des Gemeinsamen Markts sind manche wirtschaftlichen und sozialen Diskrepanzen bestehen geblieben. Mit dem Willen, die entwicklungsschwachen Regionen zu fördern und den anderen anzugleichen, dachte man seit den siebziger Jahren intensiv über Möglichkeiten der grenzübergreifenden Zusammenarbeit nach und initiierte zahlreiche Projekte, die zu einer ausgewogenen und einheitlichen euregionalen Entwicklung führen sollten.


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